Die Immobilienfinanzierung bezeichnet die Bereitstellung von Kapital zur Finanzierung einer Liegenschaft. In der Schweiz erfolgt dies typischerweise über eine Hypothek, ergänzt durch Eigenkapital. Banken verlangen in der Regel mindestens 20 % Eigenmittel, wobei mindestens 10 % nicht aus der Pensionskasse stammen dürfen. Der restliche Betrag wird durch eine Hypothek gedeckt, welche wiederum in eine 1. und 2. Hypothek unterteilt sein kann. Die Tragbarkeit der Finanzierung wird anhand des Einkommens geprüft: Die jährliche Belastung durch Zins, Amortisation und Nebenkosten darf rund ein Drittel des Bruttoeinkommens nicht übersteigen. Neben der klassischen Festhypothek gibt es auch variable oder Libor-basierte Modelle. Die Auswahl hängt von der Zinserwartung, der Risikobereitschaft und der geplanten Haltedauer ab. Eine sorgfältige Planung der Finanzierung ist entscheidend für die langfristige finanzielle Sicherheit und sollte immer mit einem Finanzierungsexperten abgestimmt werden. Auch steuerliche Aspekte spielen bei der Gestaltung der Finanzierung eine wichtige Rolle.