Der Immobilienertrag bezeichnet die Einnahmen, die durch den Besitz oder die Nutzung einer Liegenschaft erzielt werden. In der Schweiz betrifft dies vor allem Mieteinnahmen aus vermieteten Objekten, aber auch Pachteinnahmen, Nutzungsentschädigungen oder Rückvergütungen aus Nebenkostenabrechnungen. Für private und institutionelle Investoren stellt der Immobilienertrag eine zentrale Einnahmequelle dar, die regelmässige Cashflows generieren kann. Die Höhe des Ertrags hängt von Lage, Mietpreis, Auslastung und Verwaltungskosten ab. Eine sorgfältige Mieterauswahl, professionelle Bewirtschaftung und regelmässige Instandhaltung tragen zur Maximierung des Ertrags bei. Der Immobilienertrag ist zudem steuerpflichtig und muss im Rahmen der Steuererklärung deklariert werden – bei selbstgenutztem Wohneigentum wird der sogenannte Eigenmietwert als fiktiver Ertrag angerechnet. Für Investoren ist die Nettorendite – also der Immobilienertrag abzüglich Kosten – eine wichtige Kennzahl zur Bewertung der Wirtschaftlichkeit. Ein stabiler Immobilienertrag sichert langfristige Rentabilität und erhöht die Attraktivität eines Objekts als Kapitalanlage.