Die Break-even-Analyse (auch Gewinnschwellenanalyse genannt) ist ein betriebswirtschaftliches Instrument zur Ermittlung jenes Punktes, an dem eine Immobilie oder ein Projekt weder Gewinn noch Verlust erwirtschaftet. In der Schweiz findet sie Anwendung bei Neubauprojekten, bei der Projektentwicklung oder bei Investitionsentscheidungen. Die Analyse berechnet, ab welchem Zeitpunkt oder bei welcher Auslastung die laufenden Kosten (Fix- und variable Kosten) durch die Einnahmen – typischerweise Mieterträge oder Verkaufserlöse – gedeckt sind. Sie hilft Investoren, Risiken zu bewerten, Preisspannen festzulegen und Szenarien (z. B. Leerstand, Mietausfall, Zinsentwicklung) besser zu verstehen. Auch bei der Beurteilung der Rentabilität von Modernisierungsmassnahmen oder bei der Überprüfung von Businessplänen wird die Break-even-Analyse eingesetzt. Sie ist besonders bei renditeorientierten Projekten wichtig, um fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Berechnung kann mit einfachen Tabellen oder mittels spezialisierter Software erfolgen und sollte stets auf realistischen Annahmen basieren.