Die Bonitätsprüfung des Käufers ist ein zentraler Schritt im Verkaufsprozess einer Immobilie, um sicherzustellen, dass der potenzielle Käufer finanziell in der Lage ist, die Transaktion zu erfüllen. In der Schweiz wird diese Prüfung üblicherweise durch den Verkäufer, einen Makler oder die finanzierende Bank durchgeführt. Sie umfasst unter anderem den Nachweis von Eigenmitteln, eine Finanzierungsbestätigung durch die Bank, Einkommensnachweise, Steuererklärungen sowie gegebenenfalls einen Betreibungsregisterauszug. Bei grösseren Transaktionen oder Investorenkäufen können zusätzliche Unterlagen wie Businesspläne oder Vermögensauszüge verlangt werden. Eine solide Bonitätsprüfung schützt alle Beteiligten vor Zahlungsausfällen, Vertragsrücktritten oder langwierigen Verzögerungen. Für Verkäufer ist sie Voraussetzung für eine verlässliche Vertragsabwicklung, für Käufer eine Möglichkeit, ihre Seriosität zu belegen. Insbesondere bei stark nachgefragten Objekten entscheiden geprüfte Bonitätsunterlagen oft über den Zuschlag. Diskretion und Datenschutz sind bei der Bonitätsprüfung zwingend einzuhalten.