Dähn Immobilien

Wie funktioniert eine digitale Immobilienbewertung durch einen Makler?

Digitale Bewertungen liefern eine schnelle, datenbasierte Erstindikation. Der Makler nutzt hedonische Modelle (statistische Vergleichswerte aus Tausenden Transaktionen), aktuelle Inserats- und Abschlussdaten, Lageparameter (Mikrolage, ÖV, Geräusch-/Aussichtslage, Steuerfuss), Objekteckdaten (Baujahr, Wohn-/Nutzfläche, Zimmer, Standard) und Makroeinflüsse (Zinsen, Nachfrage). Daraus entsteht ein Preiskorridor mit Bandbreite.
Grenzen: Individuelle Merkmale – z. B. hochwertiger Innenausbau, aussergewöhnliche Aussicht, Terrain, baurechtliche Potenziale (Aufstockung/Anbau gemäss BZO/Ausnützungsziffer) und verdeckte Mängel – erkennt das Modell nur begrenzt. Deshalb empfiehlt sich die Kombination aus digitaler Analyse und Vor-Ort-Begehung. Erst vor Ort lassen sich Zustand, Lichtverhältnisse, Haptik, Grundrisslogik und Qualitätsdetails realistisch einordnen; häufig verschiebt eine Begehung den Wert innerhalb der Bandbreite deutlich.
Best Practice: 1) Digitale Schnellbewertung zur Orientierung. 2) Vor-Ort-Termin mit Zustandsaufnahme, Foto-/Dokumentationscheck (Pläne, GEAK, Renovationshistorie). 3) Feinjustierung und Marktwert-Festlegung inkl. Preisstrategie (z. B. moderat über Markt, mit Feedbackschleife nach 2–3 Wochen).
Ergebnis: Ein belastbarer Wert, der Nachfrage und Finanzierungspraxis abbildet – wichtig für Käufergespräche und Bankhypotheken. Digital spart Zeit; die Expertise vor Ort sorgt für die nötige Präzision.

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