Ein Vorvertrag – auch Reservationsvertrag genannt – wird häufig eingesetzt, um Käufer und Verkäufer bis zur notariellen Beurkundung zu binden. Er legt die wesentlichen Punkte wie Kaufpreis, Zahlungsmodalitäten, Übergabetermin und allfällige Bedingungen fest.
Der Käufer zahlt in der Regel eine Reservationsgebühr (oft 1–3 % des Kaufpreises), die beim späteren Kauf angerechnet wird. Falls der Käufer ohne triftigen Grund vom Kauf zurücktritt, kann diese Gebühr als Entschädigung beim Verkäufer verbleiben.
Wichtig: Ein Vorvertrag ersetzt nicht die notarielle Beurkundung, die für den Eigentumsübergang zwingend vorgeschrieben ist. Er schafft aber Rechtssicherheit und Planungssicherheit, insbesondere wenn Käufer noch die Finanzierung abschliessen oder Unterlagen beschaffen müssen.
Dähn Immobilien nutzt Vorverträge, um die Verbindlichkeit zu erhöhen und sicherzustellen, dass Käufer ernsthaftes Interesse haben. So lassen sich unnötige Verzögerungen oder Abbrüche vermeiden.