Beim Hausverkauf in der Schweiz gibt es einige typische Fehler, die Sie unbedingt vermeiden sollten. Einer der häufigsten ist eine falsche Preisfestlegung. Wer den Preis zu hoch ansetzt, schreckt Interessenten ab; wer zu tief ansetzt, verschenkt Geld. Eine fundierte Wertermittlung ist daher unerlässlich.
Ein weiterer Fehler ist eine unzureichende Vorbereitung. Fehlende Unterlagen wie Grundbuchauszug, Baupläne oder Versicherungsnachweise können den Verkaufsprozess verzögern. Auch eine schlechte Präsentation des Hauses – beispielsweise unsaubere Räume oder schlechte Fotos – mindert die Verkaufschancen.
Viele Eigentümer unterschätzen zudem den Aufwand und die rechtlichen Anforderungen. Ohne Makler fehlt oft das Wissen über Vertragsgestaltung, Verhandlungstechniken oder die Prüfung der Käuferbonität. Das kann zu rechtlichen Problemen führen, etwa wenn der Kaufvertrag unvollständig ist oder der Käufer nicht zahlungsfähig.
Auch die steuerlichen Folgen werden häufig übersehen. Die Grundstückgewinnsteuer kann je nach Kanton erheblich sein. Wer diese nicht einkalkuliert, erlebt später böse Überraschungen.
Der grösste Fehler ist jedoch mangelnde Planung: Ein Hausverkauf ist ein komplexer Prozess, den man strukturiert und professionell angehen sollte, um finanzielle und rechtliche Nachteile zu vermeiden.