Beim Hausverkauf in der Schweiz fallen verschiedene Nebenkosten an, die je nach Kanton und Gemeinde variieren können. Ein wesentlicher Kostenpunkt sind die Notariatsgebühren für die öffentliche Beurkundung des Kaufvertrages. Diese liegen meist zwischen 0.1 und 0.3 Prozent des Verkaufspreises. Hinzu kommen die Grundbuchgebühren, die für die Eigentumsübertragung erhoben werden.
Ein weiterer wichtiger Posten ist die Grundstückgewinnsteuer, die von den Kantonen unterschiedlich berechnet wird. Sie richtet sich nach dem erzielten Gewinn und der Besitzdauer der Immobilie. Wer sein Haus lange gehalten hat, profitiert in vielen Kantonen von einer deutlichen Reduktion des Steuersatzes.
Zusätzlich können Maklerprovisionen anfallen, falls Sie mit einem Immobilienmakler wie Dähn Immobilien zusammenarbeiten. Diese betragen in der Regel zwischen 2 und 3 Prozent des Verkaufspreises, decken aber sämtliche Dienstleistungen von der Wertermittlung bis zur Vertragsabwicklung ab.
Weitere Nebenkosten können entstehen, wenn Hypotheken aufgelöst werden. Banken verlangen in solchen Fällen häufig eine Vorfälligkeitsentschädigung, insbesondere bei Festhypotheken. Verkäufer sollten diese Position frühzeitig mit ihrer Bank klären.
Insgesamt gilt: Die Nebenkosten machen einen kleinen Teil des Verkaufspreises aus, sollten jedoch rechtzeitig eingeplant werden, um Überraschungen zu vermeiden.